Der Herbst ist die Zeit der Schnupfen, sowohl bei Erwachsenen als auch vor allem bei Kindern. Besonders stillende Mütter sind anfälliger, denn das Stillen ist sehr energieaufwendig, und wenn eine Frau nur um Haushalt und Baby herumwuselt und sich selbst kaum pflegt, kann sie jede gesundheitliche Komplikation einholen. Wie sollten Mütter also ihr Immunsystem stärken? Und wie ist das mit der Immunität bei Babys?
Wie man die Immunität einer stillenden Frau stärkt
Abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung
Die Ernährung ist ein Heilmittel für alle Krankheiten. Oft genügt es, ein paar kleine Änderungen im Speiseplan vorzunehmen, und schon fühlt sich die Mutter besser. Am wichtigsten für eine stillende Frau sind Lebensmittel wie Fleisch, hochwertige Fette, Eier, Brühen, Obst, Gemüse, Milchprodukte. Ausführlicher haben wir über die Ernährung im Artikel Ernährung der stillenden Mutter geschrieben.
Vitamine und Mineralstoffe
Für das Immunsystem ist Vitamin C in Kombination mit Selen und Zink wichtig. Wenn die Mutter auf ihren Speiseplan nicht viel achtet, dann werden ihr sicher die nötigen Vitamine fehlen, um gesund zu sein und die Kraft zu haben, sich um ihr Baby zu kümmern. Geeigneter ist es daher, Vitamine über eine ausgewogene Ernährung aufzunehmen. Fehlen dennoch Vitamine, sind am besten resorbierbar die liposomalen. Unabhängig davon, in welcher Form eine Frau die nötigen Vitamine und Mineralstoffe ergänzt, sollte sie daran denken, dass das wirklich wichtig ist, denn bei einem Mangel werden diese Stoffe dem Körper der Mutter entnommen, um über die Muttermilch zum Baby zu gelangen, und das hat dann negative Auswirkungen auf ihre Gesundheit.
Ausreichend Bewegung
Im Wochenbett sollte sich die Mutter schonen und sich eher im Bett mit dem Baby vertraut machen. Es kuscheln, es stillen, ihm die Nähe geben, die es braucht. Natürlich ist das nicht immer möglich, besonders wenn zu Hause noch weitere Kinder sind, die sie brauchen. So oder so sollte Bewegung für die Mutter zum Alltag gehören, damit sie in Form bleibt. Besonders Bewegung draußen, sei es mit dem Kinderwagen oder mit dem Kind im Tuch/Trage. Im Sommer bekommt sie durch den Aufenthalt draußen auch Vitamin D von der Sonne, im Winter wiederum schöpft sie Kraft aus dem Tageslicht, von dem es deutlich weniger gibt als im Sommer.
Ausreichend Schlaf
Mit Schlafmangel kämpft sicher jede Mutter, besonders die frischgebackene. Das nächtliche Aufwachen, oft begleitet von Weinen, ist wirklich anstrengend. Ideal ist gemeinsames Schlafen in einem Bett, dadurch werden nächtliche Wege zum Bettchen vermieden und es kommt nicht zum vollständigen Aufwachen. Dafür eignen sich unsere Bettschutzgitter hervorragend. Gleichzeitig ist auch tagsüber Ruhe wichtig. Also: Wenn das Baby schläft, schläft oder ruht die Mutter ebenfalls. Der Haushalt kann warten, und mit ausreichender Erholung geht dann alles schneller.
Wie man die Immunität beim Baby stärkt
Nicht steriles Umfeld
Das klingt vielleicht verrückt, aber der Kontakt mit Bakterien ist großartig für die Entwicklung des immunologischen Gedächtnisses. Kurz gesagt ist es gut, wenn das Baby nicht in einer völlig sterilen Umgebung lebt und sich hin und wieder schmutzig macht, schmutzige Finger ableckt oder beim Erkunden der Außenwelt einen Stein oder Stock in den Mund nimmt.
Muttermilch
Muttermilch wird auch „flüssiges Gold“ genannt und ist für die Immunität des Babys sehr wichtig. Sie enthält nämlich viele Vitamine, Mineralstoffe und auch Antikörper, die sozusagen maßgeschneidert für das Baby gebildet werden. Wenn es möglich ist, ist es großartig, wenn das Kind mindestens bis zum zweiten Lebensjahr gestillt wird. Falls das aus irgendeinem Grund nicht möglich ist, zählt jeder zusätzlich gestillte Tag.
Frische Luft
Spaziergänge sind selbstverständlich und tun sowohl der Mutter als auch dem Baby gut. Wenn das Baby zu Hause schläft, sollte der Raum ausreichend gelüftet sein, eventuell kann es auch bei offenem Fenster schlafen.
Hochwertige Ernährung
Bei der Einführung von Beikost sollte ebenfalls auf eine ausgewogene und hochwertige Ernährung geachtet werden, idealerweise auf Lebensmittel in Bio-Qualität. Die Lebensmittel, die für die Mutter wichtig sind, sind auch für ihr Kind wichtig. Also Fleisch, Brühen, Eier, Milchprodukte, Obst und Gemüse. Mehr Informationen finden Sie im Artikel über die ersten Beikostmahlzeiten.
Dem Baby entsprechend anziehen
Man sagt, dass ein Baby genauso angezogen sein sollte wie ein Erwachsener plus eine Schicht extra. Doch nicht alle empfinden Kälte und Wärme gleich. Dem einen reicht ein T-Shirt und eine Shorts, ein anderer braucht einen Pullover und lange Hosen. Bei Kindern ist es genauso, und deshalb sollten wir sie entsprechend der Temperatur des Babys anziehen. Lieber mehrere dünnere Schichten, die man hinzufügen oder weglassen kann. Wenn das Baby nämlich überhitzt, stärkt das sein Immunsystem nicht gerade, und später wird es nicht fähig sein, sich ausreichend selbst warm zu halten. Ein langsames Abhärten von Babys ist überhaupt nicht schädlich.
Wir drücken Ihnen an kalten Tagen die Daumen, damit Sie das mit Ihren Kindern gesund überstehen und nicht im Krankheitskarussell feststecken. Denken Sie das ganze Jahr über an die Stärkung des Immunsystems, damit Sie dann nicht überrascht werden.





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