Babys und ihr Schlaf sind ein großes Thema. Genau wie wir Mütter alle unterschiedlich sind, gibt es auch bei unseren Kindern Unterschiede. Niemand kann sagen, dass unser Baby schlecht ausgeschlafen ist, weil es vierzig Minuten geschlafen hat, und das des Nachbarn großartig, weil es anderthalb Stunden geschlafen hat. Oder weil meines nachts zehn Stunden schläft und das von meiner Freundin zwölf.
Es gibt große Unterschiede, aber es gibt immer einen Durchschnittswert (für den Schlaf pro Tag und Nacht zusammen).
Und wie ist das also damit?
In den ersten drei Monaten schläft das Baby ungefähr 14-17 Stunden am Tag und hat ein Wachfenster von etwa einer bis anderthalb Stunden.
Im Alter von 4-6 Monaten ist das Baby meist 1,5 bis 2 Stunden wach und die gesamte Schlafzeit beträgt 12-15 Stunden.
Zwischen dem 7.-9. Monat liegt die gesamte Schlafzeit pro Tag und Nacht weiterhin bei 12-15 Stunden, aber das Wachfenster verlängert sich, das Baby ist 2-3 Stunden wach.
Und schließlich zwischen dem 10.-18. Monat liegt der Schlaf bei ungefähr 11-14 Stunden, das Kind bleibt meist 5 Stunden wach.
Vergessen Sie nicht, dass das Durchschnittswerte sind. Sie können ein Baby mit niedrigem oder umgekehrt hohem Schlafbedarf haben. Richten Sie sich deshalb immer nach dem Kind.
Der Schlaf bei kleinen Kindern, vor allem im ersten Lebensjahr, verändert sich sehr schnell. Man gewöhnt sich gerade an eine Routine, und plötzlich kommt ein Sprung, und das Baby ist entwicklungsbedingt schon in einer anderen Phase und auch der Schlaf verändert sich. Übergänge zwischen den Schlafphasen gibt es ständig, und uns Müttern kann davon ganz schön schwindelig werden. Auf jeden Fall ist es gut, sich immer bewusst zu machen, dass der Schlaf von einer riesigen Menge an Faktoren beeinflusst wird (Erlebnisse am Tag, Qualität des Tagschlafs, genügend Nähe, Krankheit, Ernährung…) und dass wir nicht immer alles beeinflussen können.
Wir sollten auch nicht vergessen, dass jede Familie andere Schlafgewohnheiten hat und sich das ebenfalls auf die Erwartungen auswirkt. Befreien wir uns davon, dass wir alle alles gleich machen müssen, und machen wir es so, wie es für uns passt. Es ist kein Problem, wenn Ihr Kind um 7:30 aufsteht, wenn das für Sie in Ordnung ist.
Manchmal ist die Schlafsituation eines Babys aber wirklich herausfordernd, und dann scheuen Sie sich nicht, Rat zu suchen. Finden Sie einen ganzheitlichen Berater, der Ihnen hilft, biologisch normalen Schlaf zu verstehen und Wege einer sanften Veränderung zu finden. In diesem Fall schicken wir Ihnen Verständnis und drücken die Daumen, dass es gelingt 😊.





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