Entwicklung des Kindes

Wie man die Grobmotorik fördert

Jak na rozvoj hrubé motoriky

Bewegung ist ein natürlicher Bestandteil unseres aller Lebens. Schon von Geburt an lernen Babys, wie sie ihren kleinen Körper in Bewegung bringen, und es liegt an uns Eltern, ihnen dabei zu helfen, es richtig zu tun. Wenn schlecht erlernte Bewegungsmuster erst später erkannt werden, kann das zu Schwierigkeiten bei alltäglichen Aktivitäten führen. Wie kann man also bei Kindern die Grobmotorik fördern?

Grob- und Feinmotorik

Zunächst erklären wir den Unterschied zwischen Grob- und Feinmotorik. Grobmotorik erfordert für die Bewegung den ganzen Körper, wobei größere Muskelgruppen eingesetzt werden, während es bei der Feinmotorik nur um die Bewegung der Hände geht. Beide Motorikarten entwickeln sich gleichzeitig, allerdings entwickeln Kinder zunächst vor allem die Grobmotorik und erst danach die Feinmotorik. Hand in Hand mit der Motorik geht auch die Sprache. Wenn ein Kind in der motorischen Entwicklung zurückbleibt, wirkt sich das nämlich auch auf die Sprachentwicklung aus, die verzögert sein wird.

Aktivitäten zur Förderung der Grobmotorik

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Schon von Geburt an entwickelt ein Baby seine Grobmotorik durch die grundlegenden Bewegungen seines kleinen Körpers. Wie kann man es also zur Bewegung motivieren?

  • Kopf anheben und in Bauchlage das Köpfchen halten - legen Sie Ihr Baby schon von Geburt an so oft wie möglich auf den Bauch, damit es fleißig üben kann.
  • Auf die Seite und auf den Bauch drehen, Rollen - motivieren Sie das Kind mit einem Spielzeug, dem es sich hinterherdrehen wird, und zum Rollen verwenden Sie eine Decke und helfen Sie dem Baby beim Kullern. 
  • Krabbeln - motivieren Sie wieder mit einem Spielzeug, eventuell können Sie auch etwas zu essen ausprobieren, dem das Kind hinterherkrabbeln möchte. Wenn Sie zu Hause glatte Böden haben, üben Sie das Krabbeln auf einer Unterlage oder auf einem Teppich. Helfen kann Ihnen auch ein Overball, den Sie dem Kind unter den Bauch legen, damit es darauf liegt, und bewegen Sie ihn vor und zurück; so zeigen Sie ihm die Bewegung, die für das erfolgreiche Krabbeln nötig ist.
  • Sitzen - man muss das Kind nicht hinsetzen, wenn es das noch nicht kann, denn es wird von selbst darauf kommen. Meistens setzt es sich erst, wenn es es aus der Vierfüßlerposition schafft, sich aufzurichten. Anfangs versucht es das schräge Sitzen, und sobald es nach und nach seine Bauch- und Rückenmuskeln stärkt, setzt es sich schön mit geradem Rücken und ausgestreckten Beinen hin.
  • Hochziehen an Möbeln und daran entlanggehen - Kinder sind von Natur aus neugierig, also werden sie, sobald sie es auf alle viere geschafft haben, natürlich weitermachen und sich auf die Beine stellen wollen. Achten Sie nur darauf, dass sie beim Übergang zum Stehen die Beine abwechseln und auf beide Beine treten. Zum Gehen können Sie sie dann wieder mit einem Spielzeug oder etwas Leckerem motivieren, aber die größte Motivation sind für sie ganz sicher all die Dinge um sie herum, die sie in die Hand nehmen wollen.
  • Freies Gehen - wenn das Kind bereits an Möbeln entlangläuft, dann fehlt nur noch, dass es die Hände loslässt und sich in den Raum wagt. Hier braucht es vor allem Zeit, damit das Kind sicher ist und alle nötigen Muskeln ausreichend gestärkt sind. Es ist nicht nötig, verschiedene Lauflernhilfen zu benutzen oder das Kind an den Händen zu führen, denn dadurch beschleunigen wir seine Entwicklung nicht.

Helfen Sie also Ihrem Kind bei den grundlegenden Bewegungen, dadurch stärkt es schön alle nötigen Muskeln im Körper und hat so eine unverzichtbare Grundlage für weitere und komplexere Aktivitäten.

Aktivitäten für Kleinkinder und größere Kinder

Wenn aus dem Baby bereits ein Kleinkind geworden ist und es den größten Meilenstein, nämlich das selbstständige Gehen, gemeistert hat, kann es seine Grobmotorik durch weitere Bewegungen fördern, zum Beispiel durch:

  • Treppensteigen;
  • rückwärts gehen;
  • auf einem Bein stehen oder hüpfen;
  • auf dem Trampolin oder Seil springen;
  • Parcours - überklettern, unterkriechen;
  • mit dem Ball rollen oder werfen;
  • die Verwendung eines Balance-Elements (z. B. Balancekissen, Montessori-Schaukel);
  • Hampelmannspringen;
  • auf den Zehenspitzen stehen;
  • Fahren mit dem Laufrad und dem Dreirad, später dann mit dem Fahrrad;
  • Tanzmatten;
  • Kletterwand für Kinder;
  • und so weiter. Sicherlich werden Ihnen viele weitere ähnliche Aktivitäten einfallen, die den Kindern Spaß machen.

Egal, auf welche Weise Sie die Entwicklung der Grobmotorik Ihres Kindes fördern, am besten ist es, wenn Sie sich auch an diesen Aktivitäten beteiligen. Nicht nur lernen Kinder am meisten durch Nachahmung, es macht ihnen auch mehr Spaß, wenn sie einen Spielkameraden an ihrer Seite haben. So kehren Sie in Ihre Kindheit zurück und genießen die gemeinsame Zeit in vollen Zügen.

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