Noch bevor das Baby geboren ist, überlegen wir, was man alles für die Erstausstattung anschaffen sollte. Nach der Geburt wollen wir dann das Stillen nicht gleich am Anfang vermasseln. Wir sind uns einig, dass das Wochenbett für die Mutter bei der Versorgung des Babys und auch für sie selbst am anstrengendsten ist. Aber auch später kann eine Mutter erschöpft sein und muss sozusagen ihre Batterien wieder aufladen. Wie geht das?
Um Hilfe bitten
Die heutige Gesellschaft ist leider anders gepolt, und um Hilfe zu bitten kann wie ein Versagen wirken. Das ist es nicht, und keine von uns sollte sich dafür schämen, Hilfe anzunehmen. Man kann in der Familie, bei Freunden suchen oder sich Unterstützung auch bezahlen. Wobei können wir uns alles helfen lassen? Zum Beispiel:
- das Baby im Kinderwagen schieben oder es tragen;
- kochen;
- aufräumen;
- die Wäsche aus dem Trockner zusammenlegen;
- bügeln;
- auf das ältere Kind aufpassen;
- eine Gemeinschaft von Müttern suchen, die sich gegenseitig helfen.
Sich Zeit für sich selbst nehmen
Abgesehen davon, dass wir um Hilfe bitten, ist es großartig, wenn sich eine Frau auch selbst Zeit für sich nimmt. Das können ruhig nur ein paar Minuten am Tag sein, die ihr helfen, körperlich und psychisch wieder Kraft zu tanken. Es können ganz gewöhnliche Dinge sein wie zum Beispiel:
- sich gut ernähren (Brühe, Eier, Leber, Avocado, hochwertige Fette) - die Ernährung einer stillenden Mutter ist sehr wichtig;
- entspannen und nichts tun;
- ein Buch oder eine Zeitschrift lesen;
- zu Hause Sport machen, joggen gehen;
- Yoga, Fitnessstudio;
- Wellness zu Hause;
- eine Massage;
- Maniküre, Pediküre;
- Friseur, Kosmetik;
- Schlaf.
Wenn Hilfe nicht in der Nähe ist
Es kann vorkommen, dass Ihre Familie weit weg wohnt oder Ihr Partner Sie verlassen hat und Sie den Haushalt und die Betreuung des Kindes allein stemmen. Helfen kann Ihnen:
- mit dem Baby in einem Bett schlafen - dann müssen Sie nachts nicht aufstehen;
- das Baby im Tuch oder in der Trage tragen - Sie haben die Hände frei für Haushaltstätigkeiten, die Sie mit Baby sonst nicht schaffen würden;
- dem Kind täglich 20 Minuten ungeteilte Aufmerksamkeit schenken, damit es sich satt an Ihnen fühlen kann;
- einen Lernturm anschaffen (für Kleinkinder) - er hilft Ihnen in der Küche, und das Kind hängt Ihnen nicht ständig am Bein, sondern kann zuschauen, was Sie machen;
- die Umgebung babyfreundlich gestalten (kindgerecht), damit Sie das Kind nicht ständig beaufsichtigen und ermahnen müssen, dass es etwas nicht tun soll;
- sich Helfer im Haushalt anschaffen - Saugroboter, Geschirrspüler, Trockner;
- online Lebensmittel mit Lieferung bestellen - heute eine ganz gewöhnliche Sache, also gibt es keinen Grund, sich dafür zu schämen.
Aufschreiben, was Ihnen Freude macht und die Batterien auflädt
Es ist großartig, wenn Sie sich viele Dinge ausdenken, ruhig auch 100 Punkte, damit Sie später aus einer Auswahl schöpfen können. Nicht in jeder Situation können Sie nämlich durch den Wald spazieren oder ein heißes Bad nehmen. Tipps zum Auftanken:
- gutes Essen;
- Schokolade;
- ein Spaziergang im Wald;
- Yoga oder andere Bewegung;
- eine Lieblingsserie auf Netflix;
- Kino, Theater;
- Einkaufen;
- Kochen, Backen;
- Handarbeiten - Nähen, Stricken, Häkeln;
- ein heißes Bad, Kerzen, Musik;
- Tagebuch oder Blog schreiben;
- Sex;
- Zeit in der Sonne verbringen;
- barfuß über Gras, über Sand gehen;
- lieblingsmusik hören;
- Meditation;
- eine Umarmung vom Partner;
- Kaffee oder Tee;
- weniger Bildschirme (Telefon, Computer, Fernseher);
- eine Gemeinschaft von Menschen mit derselben Denkweise;
- usw.
Egal, was Ihnen an anstrengenden Tagen der Mutterschaft hilft, vergessen Sie nicht, sich Zeit für sich selbst und kleine Freuden zu nehmen, die Ihnen die verlorene Energie und gute Laune zurückgeben.





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